Donnerstag, 9. Januar 2020
Muss es einem zu denken geben...
...wenn an einer Schule neben zwei ausgestopften Staren ein Text über Stare hängt, unter dem Text aber eine Dohle abgebildet ist?




Mittwoch, 1. Januar 2020
Prost Neujahr 2020!



Freitag, 6. Dezember 2019
Optimierungspotential...
... besteht auf alle Fälle bei den meisten Menschen beim Einwegplastikverbrauch. Dank des freundlichen Nikolaus kann ich zukünftig schon mal bei der Körperreinigung auf die Plastikflasche verzichten.




Dienstag, 26. November 2019
Office 3.0
Nachdem laut eigener Aussage die Firma die Arbeitsplätze (nach einem Wasserschaden) im Sinne der Mitarbeiter umgestalten will, gibt es bei uns nun auch ein Bürokonzept mit weniger Arbeitsplätzen, als Mitarbeitern. Anders als das oft gehörte Klischee vom Rollcontainer als letzter persönlicher Bastion, soll es bei uns nur irgendwo Spinte (eher klein als groß) geben, wo man seinen Laptop und die restlichen persönlichen Utensilien, von denen man sich als ewig Gestriger nicht trennen kann, verstauen kann. Für den täglich mindestens zwei Mal anfallenden Transfer des ganzen Kladderadatschs, gibt es evtl. kleine Firmenrucksäcke (Budgetfreigabe liegt noch nicht vor). Um zu verhindern, dass sich die elenden Frühaufsteher wie meiner einer die besten Plätze wegschnappen, soll es ein verpflichtendes Rotationssystem geben, bei dem jeder täglich seinen Platz wechseln muss. Auch dass man seinen Tisch ab zwei Stunden Abwesenheit räumen muss, ist auf Flurfunkbasis zu vernehmen. Der Austausch der Mikrobiome der Mitarbeiter untereinander soll durch ein Essensverbot am Schreibtisch (was mich als einen Freund kontinuierlicher Nahrungsaufnahme hart trifft) und die Bereitstellung von Reinigungssets an jedem Platz eingeschränkt werden. Noch ein wenig diffus ist, ob jetzt nur Maus oder auch die Tastatur Umfang der täglich auf- und abzubauenden Nomadenutensilien wird.

Worauf ich mich freue:

-kreative Befolgung der Büroregeln
-jede Menge abstruse Ver- und Gebotsschilder
-disziplinarische Maßnahmen für Regelbrecher

Spaß beiseite: wer denkt sich so was aus? Wie viel Geld wird da gespart, wenn man 10 Schreibtische weniger kaufen muss, dafür über 100 Mitarbeiter jeden Morgen und Abend minutenlang ihren Arbeitsplatz auf- und abbauen? Ab Februar... März 2020 soll das Traumbüro fertig sein. Ich bin gespannt.



Freitag, 15. November 2019
Es ist ein wenig...
... gewöhnungsbedürftig, wenn man über eine Infomail an eine vermutlich fünfstellige Empfängerzahl vorgestellt wird, weil einen eine Landesvorsitzende einer Partei anlässlich so einer Art Jubiläum besucht hat; und man kein Nutzer der Soziale-Medien-Verbreitungskanäle ist.

Nennen wir es Experiment Politik.
Es ist Zeit das Land nicht den komischen Menschen zu überlassen.



Montag, 21. Oktober 2019
For Your Information



Sonntag, 29. September 2019
Überlagerungen
Gerade beim lauten Probehören des neuen Tool-Albums über Minuten nicht gemerkt, dass das der auf eine komische Zeit gestellte Wecker des großen Kindes ist, der da im Hintergrund so umeinanderquintolt.



Freitag, 20. September 2019
Klimademo in Aschaffenburg
Für die Klimademo durfte das große Kind heute tatsächlich Kindergarten schwänzen. Wir waren positiv überrascht, dass so viele Leute da waren. Das Kind hat lediglich das schwere Erbe seines Vaters anzutreten, der am liebsten Personenansammlungen über 8 Personen grundsätzlich polizeilich verbieten würde (das bringt doch nix, das mit den vielen Leuten auf einmal), so dass wir nach der Hälfte des Umzugs zur Wiederherstellung des psychischen Gleichgewichts auf den Matschspielplatz mussten.
Standesgemäß radelten wir später wieder zurück in den Großgrund.

Wir hoffen der Einsatz lohnt sich.
















Sonntag, 15. September 2019
Folgen des Brexits?
Gestern ereignete sich Merkwürdiges im Großgrund. Wie es sich für einen anständigen Samstag gehört, wurschtelte ich an der Fahrradhütte rum, als plötzlich ein neuer, silberner Ford Transit schnurstracks auf mich zugefahren kam, ein kräftiger, nordischer Typ ausstieg und mich fragte, ob ich Englisch spräche. Das ist schon mal absurd, da sich in unserer Sackgasse am Ende des Orts, am Waldrand eigentlich niemand hinverirrt. Nachdem er auf meine Bejahung der Englischfrage mit einem Englisch fortfuhr, wie es unverständlich eigentlich nur auf den Ursprungsinseln der englischen Sprache gesprochen wird, erschloss sich mir auch das Kennzeichen und ich bemerkte, dass der Fahrer rechts ausgestiegen war. Da sich mir sein Anliegen aufgrund seines Kauderwelsch nicht weiter erschloss folgte ich ihm zum Heck seines Transporters, wo er mir dann zwei verzurrte, voll ausgestattete Hazet-Werkzeugwägen vorführte, welche er wegen eines Lackschadens zu einem wirklich guten Preis verkaufen wollte. Nur dadurch, dass ich ihm sagte, dass ich kein Interesse und keinen Platz dafür hätte, handelte er sich selbst von den 1500 EUR Neupreis bis zu 300 EUR Angebot herunter. Zur Untermauerung der Seriosität seines Angebots zeigte er mir seinen irischen Pass. Da er meine verbale Absage nicht akzeptierte, ließ ich ihn dann bei seinem Werkzeugwagen alleine stehen und widmete mich wieder meiner Fahrradhütte.
Schlussendlich düsten sie dann so schnell wieder ab, wie sie aufgetaucht waren.
Sachen passieren auf dem Land.
Den Abend räumte ich mein Material besonders gut auf. Nicht dass die freundlichen Herren demnächst noch allerlei Eisenwahren anbieten müssen.



Mittwoch, 28. August 2019
Erster Tag Elternzeit...
...und erst mal über eine Stunde mit Versicherungen, Beihilfe und Finanzamt telefoniert. Ein Traum. Jetzt werden die Einsprüche geschrieben.

Lessons Learned: egal wie kompetent die Damen am Telefon wirken, alle Auskünfte grundsätzlich im Anschluss an das Telefonat schriftlich bestätigen lassen.