Der Gartenprofi...
...bin ich noch nicht.
Aber das kann ja noch kommen. Nachdem sich mein bisheriges Engagement im Garten auf Helfen im elterlichen Garten zu Kindeszeiten beschränkt, habe ich da etwas Nachholbedarf. Auf der einen Seite ist es bedauerlich, dass nicht alles mit einem Mausklick geht, auf der anderen Seite geradezu vorzüglich, klicke ich doch die ganze Woche nur Mäuse.
Um für die anstehenden Aufgaben gewappnet zu sein, habe ich mir erst mal gelbe Gummistiefel gekauft. Ich meine, hätte ich die ollen schwarzen gekauft, wäre vieles schlechter verlaufen.
Was das nächste mal etwas besser verlaufen darf ist, dass ich mit der elektrischen Heckenschere nicht mehr das Kabel durchsäge. Ich sag ja, ich bin blutiger Anfänger.





wilson.3d am So, 06.11.2011, 15:55  |  Permalink
So schlecht ist es doch nicht gelaufen.
Die Sache mit dem Kabel ist ärgerlich, aber – es hätte das Bein sein können.
Dann wären sie ein blutiger Anfänger.

hr.gross am So, 06.11.2011, 16:06  |  Permalink
Hihi, nein, so schlimm war es nicht.
Und in einem seit einiger Zeit wuchernden Garten Fortschritte zu sehen, ist nicht schwer. Wir haben durch den Rückschnitt vorhandener Gewächse (mein neuer Feind heißt Kirschlorbeer) schon etliche Quadratmeter an Garten dazugewonnen.
Trotzdem fühlte ich durch die Konfrontation mit schnell bewegenden Messern mein Leben als plötzlich viel risikoreicher geworden.

pathologe am So, 06.11.2011, 17:44  |  Permalink
Ein
typischer Hecker-Angriff also. Aber sehen Sie es positiv: Sie könnten der Erfinder für WLAN-fähige Heckenscheren werden! Nie mehr kabelanhängig.

hr.gross am Mo, 07.11.2011, 12:17  |  Permalink
Die WLAN Schere mit Handbetrieb benutzte ich danach auch weiter. Die war teilweise auch sinnvoller, da die Hecke so lange nicht gestutzt wurde, dass die Triebe für die elektrische Schere eh zu dick waren.

the thilo am So, 06.11.2011, 18:36  |  Permalink
Kirschlorbeer ist ein hervorragender Sichtschutz,
muss aber gepflegt werden.
Aber nach diesem KettensägenHeckenscherenmassaker
kann's ja nur besser werden. :)

ranke am So, 06.11.2011, 22:00  |  Permalink
ausstattung ist alles! (wie man ja vom prof.muthandi her kennt)

machen sie sich keine sorgen wegen dem durchschnittenen kabel, das ist mir als profi schon 2mal passiert.
jetzt nehm ich nur noch die benzingetriebene heckenschere.

grossmutter am Mo, 07.11.2011, 09:00  |  Permalink
ein Kommentar bezüglich der gelben Gummistiefel, falls sie aus lauter Frust diese nicht mehr benötigen, mit Leim einstreichen und in den Baum hängen, dann können diese ihren Dienst noch als Kirschfliegenfalle tun :-) sie Profi - elterlicher Garten - Helfer _ HA

hr.gross am Mo, 07.11.2011, 12:46  |  Permalink
Der Kirschlorbeer wurde die letzten Jahre sicher gar nicht geschnitten und ist tatsächlich über vier Meter hoch. Da kann man armdicke Äste raussägen (wenn man schwächliche Arme hat - also als Dickenreferenz, zum sägen wieder besser kräftige) und es fällt fast nicht auf.

Mal schauen, was mir noch an Ausrüstung fehlt. Rest ist eigentlich vorhanden. Ob sich die Nachbarn wundern, wenn ich meinen weißen Laborkittel für die Gartenarbeit anziehe? Kommt bestimmt gut, wenn ich dazu dauernd albern kichere.

Liebe Frau Mama, die Schuhe bleiben natürlich auf dem Boden der Tatsachen und werden nicht in den Baum gehängt. Es sei denn bei einem Unglück; noch mit mir darin. Aber das hoffe ich verhindern zu können. Aber man weiß ja nie... hätte ich zu Hause mal mehr gelernt bekommen... ;-)

grossmutter am Mo, 07.11.2011, 16:48  |  Permalink
he, he, beratungsresistent ;-)

ranke am Mo, 07.11.2011, 19:50  |  Permalink
der prof.muthandi geht tatsächlich mit laborkittel in den garten, allerdings hat er blaue gummistiefel an. ich habs selbst gesehen, und die blicke der nachbarn! köstlich.

sturmfrau am Mo, 07.11.2011, 12:28  |  Permalink
Schließe mich ranke an. Ich schneide jetzt schon seit Jahren unsere Hecke, aber ich hab's auch schon mal geschafft. So ein Kabel verschwindet so gern zwischen Laub und Zweigen... Das sind halt die Späne, die beim Hobeln fallen.

Berichten Sie von Ihrem Garten. Ich bin gespannt. Und die Gummistiefel finde ich charmant.