Verbaler Foto
Da ich auf der Arbeit keinen Fotoapparat haben darf, muss ich den heutigen Anblick zum Bürofenster raus in Worte fassen. Ich blicke unter anderem auf ein mehrere hundert Meter langes Wellblechdach; die einzelnen Wellen waren bis zu drei Viertel ihrer Höhe zugeschneit und festgefroren. Die in den einzelnen Wellen nebeneinander liegenden Schnee-Eis-Stäbe tauten tagsüber an und rutschten in ihren Rinnen langsam herab, so dass sich an der Dachkante dicke Schneelocken formten, die am Nachmittag so lang wurden, bis sie abbrachen. Über die ganze Länge betrachtet, sahen die vielen Schneestreifen wie eine riesige Nudelfertigung per Nudelwalze aus.
Sehr schön.
hr.gross am Mo, 30.01.2012, 22:12
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Draußen.
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7 Kommentare
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„…nicht haben darf…“ – Was arbeiten Sie denn? In einer Kaserne? Einem Raketenversuchsgelände? Bei Dr. No?
nach einer Entwicklungsabteilung.
Sie sind doch nicht etwa ganz konservativ jetzt Fotolaborant? ;-)
Ja, ganz normale Entwicklung. Stichwort "Alien-Technologie"!
Hohoho... *die weiße Langhaar-Katze auf meinem Arm mit meiner kybernetischen Hand kraulend*
Aber Sie können uns ihre Aussicht malerisch sehr gut schildern! (Auch wenn Sie, was ich überhaupt nicht verstehe, keine Kamera bei sich haben. BND erlaubt's nicht? Oder wie?)
Gruß, T.
Hauptsache Ihr Chef liest hier nicht mit.
dürfen Sie dann auch kein privates Mobiltelefon nutzen ;-)
Es gibt ja keine Firmen-Internas, insofern dürfte der Chef. Muss er aber nicht.
Die 2MP-Kamera des Telefons ist in der Tat doppelt versiegelt.