Dienstag, 2. Juni 2020
Radtour am Abend
Zum Tagesausklang sind das große Kind und ich noch eine kleine Runde Fahrrad gefahren. Es haut mich immer wieder von den Socken, wie unterschiedlich hier die Landschaft, wie unterschiedlich die Wälder sind und was es zu entdecken gibt.

Würden wir hier nicht wohnen, ich würde hier Urlaub machen.

Hahnenkamm aus dem Teufelsgrund gesehen


Das Gespann


Unterwegs entdeckten wir eine Ameisenstraße. Aufgefallen war sie uns, da der ganze Wald knisterte, von den Abertausend Ameisen, die Nadeln, Ästchen und Futter zu ihrem Haufen brachten. Einen Annäherungsversuch an den Haufen brachen wir ab, da der Boden im 10-Meter-Radius um den Haufen nur aus Ameisen bestand. Sehr beeindruckend.



An andere Stelle brummten hunderte Bienen und Hummeln in den Brombeeren


Gefolgt wurde das ganze von nicht enden wollenden Fingerhutstreifen


Am Ende kamen wir noch an einem Stück reinem Eichenwald vorbei, sicher gepflanzt. Hat aber einen ganz eigenen Charakter


Man möge uns verzeihen (schon geschehen ;)) , dass wir etwas spät zum Abendessen kamen, aber wir mussten so oft anhalten...
und ein paar mal musste wir wegen nicht mehr vorhandenem Weg oder Sturmschäden schieben.

Vermutlich waren wir zu keinem Moment der Tour mehr als 5 km vom Großgrund entfernt, aber es war eine ganz eigene Welt.



Nom, nom, nom