Montag, 11. Juni 2012
Fertig gebunden.

Aquarell auf Papier
42x56cm


Dass es vom Aufwand her so ausartet, hätte ich nicht gedacht.
Eigentlich war ein realistisches Bild ganz entgegen meinen neulich gefassten Ziel, etwas "gröber" zu werden. Aber Spaß macht das hier natürlich auch.


Erkenntnisse aus dem Bild:

-Ein Motiv komplett zu malen, ohne die aquarelltypischen Auslassungen, deckt gnadenlos die eigenen Schwachstellen auf. Besteht der Anspruch des kompletten Bildes nicht, hat man immer noch die Möglichkeit über heikle Bereiche hinwegzuschmieren oder diese weiß zu lassen.

-Hautfarbe ist gar nicht so einfach. Als ich meine letzten Bilder durchforstete, stellte ich fest, dass ich eigentlich noch nie realistische Hautfarbe dargestellt hatte. Wenn jemand Sachkundigen mein Fehler bei dem Bild interessiert, kann ich das gerne noch ausführen.

-30x40cm² ist nicht 42x56cm². Plötzlich verhalten sich in der großen Fläche Farben ganz anders, als im kleinen. Abstufungen werden scheckig, Farben lassen sich nicht nachbessern, sondern lösen sich ab und es bleiben weiße Stellen. wtf?!
Die unterschiedlichen Farbtöne verhalten sich eh ganz unterschiedlich, was das Großformat katalisiert.


Wo ich noch keinen klaren Standpunkt für mich gefunden habe, ist das Pro und Contra für ein solch aufwändiges Bild.

Pro:
-großer Lerneffekt (Technik, Disziplin)
-das Ergebnis der großen Mühe, bringt natürlich auch bei mir eine gewisse Zufriedenheit mit sich

Contra:
-die Kreativität ist lange Zeit an ein Projekt gebunden (viele andere Bilder, die in dieser Zeit nicht gemalt werden!)
-man entwickelt bisweilen Verzögerungstaktiken vergleichbar denen beim Schreiben einer Hausarbeit, die einen häufig mit Verdruss absichtlich anderes tun lassen

Was bleibt abschließend zu sagen?
Gute Nacht.
Ich muss morgen Früh um 5:45Uhr auf Dienstreise fort.
Und nachdem eine Straffung des Morgenprogramms (z.B. Entfall der Dusche oder des Frühstücks) indiskutabel ist, heißt das 4:15Uhr aufstehen.
Ich bin morgens nicht der Schnellste.



Haken dahinter.


Besser wird's nicht mehr.
Mehr Auflösung morgen bei Tageslicht.
Jetzt Bett.



Montag, 11. Juni 2012
Eine Stunde...
...habe ich ja noch :-)
~kurz vorm Schlafen noch am malen



Samstag, 9. Juni 2012
Da ging was heute...


...und fr.gross hat's verpennt ;-)



Samstag, 9. Juni 2012
Ich hab ja gesagt...
...der Stand Sonntag Abend wird als fertig definiert.




Bob hr.gross the builder


Hihihi, das macht immer Spaß.



Mittwoch, 6. Juni 2012
"Ein Doppelfahrrad!"
Heute mal eine Variation des kindlichen Zurufs.



Nach dem Abendessen machten wir uns auf noch ein Stündchen gemütlich durch die Donau-Auen zu rollen. Ich bemühe für variierende Touren den Fahrradroutenplaner Naviki, der einen sehr zuverlässig fahrradgeeignet durch die Gegend lotst. Ich klicke dafür ein paar Landmarken auf der Karte an, lasse eine Route erstellen und kopiere mir diese auf's GPS. Dadurch kommt man in viele Winkel, die man sonst sicher nicht entdecken würde. Wir haben uns bisher noch auf jeder Route über Entdeckungen gefreut.
Als wir heute durch die Donau-Auen fuhren, drückte ich fr.gross die Kamera in die Hand, sie solle ein paar Fotos schießen, ist sie mangels Lenk- und Bremsaktivität doch etwas flexibler als ich. Sie freundete sich gerade mit der Kamera an, da erspähte ich am linken Wegesrand einen riesen Brocken von Biber und rief ganz aufgeregt "Der Biber!". Ich freute mich schon wie Schnitzel, dass ich die Kamera wenige Augenblicke zuvor fr.gross übergeben hatte. Meinen Zuruf sofort richtig einordnend und geistesgegenwärtig schoss sie ein Bild; als der Biber rechts im hohen Gras verschwand.



Das Tierchen war ein Riesengerät, bestimmt einen ganzen Meter lang, und eilte im Schweinsgalopp mit plumpsenden Sätzen an uns vorüber.

Dass dieser Dienstag noch so spannend werden würde, hätten wir heute Früh nicht gedacht. Man darf diese Dienstag Abende nicht unterschätzen.
Der Biber. Menschenskinder, was ein Kerl. Super.




Froschperspektive+Fischauge=


...hahaha...
...der Jürgen...