Dienstag, 19. Oktober 2010
Verzeih mir, Deutschland
Frau Merkel täte recht daran, mir beim Einreiseversuch nach Deutschland den Ausweis abzunehmen, ihn vor meinen Augen mit der Schere in ein handlicheres Format zu bringen und mich schnurstracks wieder in den nächsten Flieger zurück nach Indien zu setzen.
Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass ich eine mehr als jämmerliche Repräsentanz Deutschlands hier vor Ort darstelle.
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle offiziell entschuldigen.

Jeder Inder weiß es, Deutschland, das heißt "ahhh the beerfest - Oktoberfest!".
Jeder Inder spricht mich darauf an, ungelogen. Jedem Inder sehe ich die Enttäuschung an, wenn ich erzähle, dass ich noch nie auf dem Oktoberfest war, ja mich geradezu weigere dort hinzufahren. Noch schlimmer wird es, wenn ich mein Gegenüber, das bereits anfängt den Schock mit einem Kingfisher Super Strong abzumildern, damit konfrontiere, dass ich gar kein Bier mag.

Wenn ich dann immer noch keinen Frieden habe, ergänze ich, dass mir auch Autos und Fußball gestohlen bleiben können.

Anschließend höre ich nur noch das leise schnappen der Türe meines Elfenbeinturms hinter mir.



Montag, 18. Oktober 2010
Schaltzentrale



Mit Leute.









Sonntag, 17. Oktober 2010
Ohne Leute.







Vive la révolution



Samstag, 16. Oktober 2010
Abendsonne



Freitag, 15. Oktober 2010
Party-Time
Zur Zeit ist ein neuntägiges Fest in Indien im Gange, welches am Sonntag endet. Wegen der vielen Götter fällt es etwas länger aus (erklärte man mir). Deshalb fanden heute in der Firma kurz vor Schluss noch ein paar Festivitäten statt und morgen haben alle frei.



Für einen Europäer etwas ungewohnt, wenn die Arbeiterinnen in der Fabrikhalle "Tracht" tragen. Aber das ist hier Alltag.



Hier wurden gerade die Maschinen in der Firma gesegnet (oder so ähnlich).



Verzierung am Eingang:



Auch die Autos wurden geschmückt (überschaubare Anzahl an Autos auf dem Firmenparkplatz), im Bild der liebe Prem, der mich immer mit zum Guesthouse nimmt.

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