Sonntag, 19. Februar 2012
Und ich sagte noch...
...das ist jetzt so eine Teufel-Belzebub-Rochade. Schade.

Nachtrag:
Danke für etwas Differenzierung. Vor allem das "unglaublich eitel und selbstbezogen" stößt mir negativ auf. Mir kommt der Gauck immer wie ein zweitklassiker Schauspieler vor, der sich selbst inszeniert.



Einen hab' ich noch.


Der andere hatte keine Augen, jetzt ohne Mund...
...irgend was ist ja immer.



Blau.



Donnerstag, 16. Februar 2012
oo
Ich bin mir ja bewusst, dass ich mit meinem Fahrrad-Sicherheits-Look in quietsche-gelber Oberbekleidung (keine Warnweste, normale Jacke Farbton "mango") und sonstigem eher funktionalem als modischem Gedöns keinen ersten Platz bei der Heidi machen würde.
Zum Glück.
Das hindert mich nicht daran, mich über andere Radler zu amüsieren, die mit weit originellerer Ausstattung punkten. So fuhr neulich ein Herr mit schwarzen Hochglanz-Gummistiefeln vor mir zur Arbeit. Hatte was von einer Mischung aus Darth Vader und Gestapo.
Besonderes Lob verdiente gestern ein hagerer Herr mit grauem Bart: er trug einen kugelrunden Motorradhelm ohne Visier, dazu einen flatterigen, roten Pullover aus Nickistoff. Die schwarze Hose lag zum Radfahren gut geeignet eng an und endete in zwei schwarzen Moonboots. Er erinnerte mich sehr an einen Bösewicht aus einer dieser 70er-Jahre Science-Fiction-Filme.
Hocherfreut folgte ich ihm noch ein, zwei Kilometer.




Mittwoch, 15. Februar 2012
X für ein ||
Teil meiner neuen Heimat, einer prosperierenden Stadt mit Hang zum Feiern der Selbsternennung zur attraktivsten Region überhaupt, ist auch eine dem Bundesdurchschnitt trotzende Menge an Nachwuchs, die emporstrebt um als Fachkraft eine entsprechend erfolgreiche Karriere hinzulegen.
Radle ich morgens auf meinem Weg zur Arbeits von einem zum anderen Ende der Stadt, passiere ich die krillartigen Schwärme von Schülern, die unmotiviert umherschlurfen und an Bushaltestellen auf dem Radweg auf Ihr Beförderungsmittel warten. Dabei fallen mir besonders die weiblichen, wartenden Schwarmmitglieder seit einiger Zeit durch eine besonders absurde Beinhaltung auf: sie werfen das eine Bein um das andere, so dass irgendwie nach einer unbestimmten Verschlingung im Mittelteil unten die eine Fußaußenseite auf der anderen Fußaußenseite liegt. Ich kann es mir eigentlich nur so erklären, dass es sich wie so oft um eine Verkettung ungünstiger Umstände handelt. Den Anfang der tragischen Geschichte nehmen die unkontrollierten Wachstumsschübe der schicksalhaften Wesen (wer hat sich nicht in der Pubertät mal selbst durch einen plötzlich wachsenden Arm das Nasenbein gebrochen?!), die gar nicht wissen, wo sie mit all den Extremitäten hin sollen, die da gestern noch nicht waren. Wirbeln die Beine erst mal unharmonisch angeregt durch die Luft, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Schuhaußenseite, auf Schuhaußenseite aufeinander treffen und hier schlägt der zweite gnadenlose Umstand zu, nämlich dass man aus allzu niederen Beweggründen bei ordentlichem Fußkleid gegeizt hat. Die Klebereste an den Sohlen wurden von den Arbeitern in Niedriglohnländern nicht ordentlich entfernt, quatschen nur so unansehnlich hervor und "ratsch!" hängen auch schon die Füße in derart lächerlicher Pose unlöslich zusammen! Und die armen Dinger leiden ja alle wegen computergenerierter Schönheitsideale an Magersucht und sind so schwächlich, dass sie sich aus der unfreiwilligen Gefangenschaft nicht mehr aus eigener Kraft befreien können.
Da ich fürchte, dass meine Kontaktaufnahme mit derlei verfemten Geschöpfen fehlgedeutet werden könnte, trete ich kräftig in die Pedale und mache mich aus dem Staub, um nicht wegen unterlassener Hilfestellung dran zu kommen. Ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie die armen Dinger gerettet werden. Tragen gerade nicht wachsende Mitschüler sie bis in die Schule? Kommt ein Notarzt und operiert die Füße auseinander?
Ich weiß es nicht. Ich bin dankbar, dass ich ausgewachsen bin und gute Schuhe habe.



Dienstag, 14. Februar 2012
Zur Zeit Ceylon-Assam.



Sonntag, 12. Februar 2012
Natürlich...
...waren die Gebrüder Groß vor der Konsolen-Schlacht brav an der Frischen Luft.











Ist die Objektiv-Deckel-Haltung genetisch bedingt?