Montag, 23. April 2012
Heimzoo.



Freitag, 20. April 2012
Nochmal in der Luft.



Dieses Bild soll mit dem ollen Gerücht Männer seien nicht multitaskingfähig aufräumen. Da während der Fotophase der Bruder anrief, kommen hier Telefonieren, Hüpfen und Fotografieren zusammen! Drei Dinge auf einmal? Das geht ja gar nicht, raunt die Menge. Geht jawohl, raune ich.
Und der Bruder hat während des Gespräches sich nicht danach erkundigt, ob ich gerade mal wieder merkwürdige Dinge tue, zumindest klänge es so.
Ein Buffer Overflow mit zeitweiligen Aussetzern bei der Sprachausgabe blieb aus.

Kurzanalyse Erfüllung Leserwünsche:
- Mehr Texte? - Check
- Mehr Comics? - Check (so halb)
- Mehr Realismus? - Check
- Mehr Expressionismus? - Check
- Mehr Gefrickel? - Check (na das ging auch schon besser)
- Mehr Details? - Kein Check (Mist)
- Mehr Gehüpfe? - Super-Check
- Mehr Lachen? - Was soll denn dauernd dieses Lachen?
- Mehr Skizzen? - Check (na wenn das nicht Skizzenstil ist?!)
- Mehr Studien? - Check (Studie mit dem Titel "Mann hüpft beim Telefonieren und fotografiert sich dabei")
- Mehr Pigmente? - Check (In den dunklen Bereichen sind sowas von Pigmente!)
- Mehr Entwicklung? - Schon wieder der Entwicklungsquark. Ich bleibe abwehrend.
- Mehr gequirlte Scheiße? - Check
- Mehr gegeben? - Aber hallo: Check!

;-)



Liebe Oberbayern...
...seid stolz auf mich: durch eine unvorhersehbare Fügung habe ich heute drei Brezeln (die Eingeborenen vergessen immer das "l") gegessen.
Zählt das als Initiationsritus?



Donnerstag, 19. April 2012
Hm...


Wie ich es geschrieben hatte: irgendwas läuft dann und das hat man nicht mehr so unter Kontrolle. Da ist das andere schon deutlich besser.
Wenigstens wieder bunter.



Dienstag, 17. April 2012
Man kann ja nicht reinschauen!
Ich kann aber beschreiben was drin ist!

Also das mit der Malerei ist ja so was. Man nimmt sich was vor -Motiv, Technik, Darstellung, Farben-, geht so langsam vom gedanklichen, zum physischen Prozess über. Und dann fängt was zu laufen an, was sich seinen Weg eigenständig wählt, ohne Rücksicht auf die ursprünglichen Absichten.

Grundsätzlich übt die figürliche Darstellung einen gewissen Reiz aus. Ich kann es mir nur so erklären, dass der Funke, der überspringt, wenn aus Papier, Gekritzel und Geschmiere plötzlich ein Körper, eine Person entwächst, deutlich größer ist, als wenn dabei eine Schale voll Äpfel rauskommt.

Die Person... gut, man unterliegt als Hobbymaler gewissen Restriktionen. Es könnte möglicherweise zu ehelichen Missverständnissen führen, wenn da plötzlich entgeltlich Modell gesessen würde ;-) Nein, das ist es auch gar nicht. Es ist mehr der Pragmatismus, dass man selbst zur Verfügung steht, wenn der künstlerische Tatendrang besonders hoch ist. Außerdem bin ich mir bei informationeller Selbstbestimmung schnell einig und schmolle auch nicht, wenn das Auge hängt, die Nase schief gerade ist. Anonyme oder -noch schlimmer- prominente Vorlagen scheiden völlig aus.

Der Stil... ich habe eigentlich recht genaue Vorstellungen, wo ich hin will, bringe da aber mitunter die Pigmente noch nicht so aufs Papier, wie ich mir das vorstelle. Mein Ziel ist eigentlich eine feine und detaillierte Darstellung mit möglichst grobem Pinselduktus. Es gibt viele Expressionisten, die das in Öl perfektioniert haben. Ein Beispiel: hier geht es eigentlich schon recht gut in die Richtung, die ich anstrebe. Mit grobem Strich und Spritzern wird trotzdem ein recht realistisches Bild geformt. Doch all zu schnell lande ich dann doch wieder bei einer "nur" realistischen Darstellung, siehe unten. Das Gefrickel und Ausgefummel von Details hat mir auch schon immer gelegen. Aber da will ich ja gar nicht hin!
Erzwingen lässt sich das schon gar nicht, sonst kommt so was bei raus: die figürliche Darstellung ist eigentlich recht mies, das "Geschmiere" schafft ehrlicherweise keine realistischen Momente. Klar kann man ein wenig Dynamik, Linienführung analog zu einer gedachten Bewegung darin sehen, aber der Abgleich mit den anfangs gestellten Zielen, entlarvt die Themenverfehlung. Klar, Bild ist lustig, bunt, komisch gehüpfte Pose, kurz gelacht, ich bin mir ja für die unterdurchschnittliche Qualität -wie oben erwähnt- nicht böse und weiter zum nächsten Bild.

Eine mögliche Hürde auf dem Weg zum angestrebten Bild, ist die Tatsache, dass ich ein fauler Hund bin. Man hat ja auch so wenig Zeit, ein Tag, ein Monat, ein Jahr ist so schnell vorbei! Und ungeduldig bin ich, ich will Output. Daher fällt bei mir die konzeptionelle Phase völlig flach. Sehe ich Blogs anderer Maler, wird da haufenweise geübt, gezeichnet, Skizze Arm hier, Hand dort, Detail verspielte Finger, Studie der Lippen... grob den Farbauftrag ausprobiert und die Farbpalette festgelegt...
Das gibt es bei mir alles gar nicht. Da wird eine Fotovorlage geknipst (die darf niemand sehen! Man muss da ja immer so dämlich kucken, bzw. mache ich das automatisch, sonst wirkt es nicht seriös. Meint man.) Ausschnitt gewählt, Anatomie übertragen und dann mit beschriebenem Ziel (grober Strich, realistische Details) drauf los geschmiert.

Dass ich kein Profi bin zeigt die Streuung des Stils der letzten Wochen. Aber das ist gar nicht schlimm, macht mir trotzdem Spaß. Und wenn mal wieder die "Entwicklung" gelobt wird, muss ich natürlich unzufrieden sein. Das Geleistete ist ungenügend, es muss besser werden. Sonst wäre ich ja fertig, könnte den Malkasten zuklappen und verkaufen. Das will auch wieder keiner. Heißt natürlich nicht, dass ich mich über positive Kommentare nicht freue. Ich würde mich aber nicht minder freuen, schriebe jemand, dass das alles gequirlte Scheiße sei. Ingres, der hat wenigstens noch gemalt! Das war noch Kunst!
Nur raus damit. Vermisst jemand die "Comics"?
Man kann nicht alles haben.
Danke.
Für das Verständnis ;-)



...



Montag, 16. April 2012
Kurz vorm Schlafen nicht gemalt.
Nachdem ich heute eh nicht mehr fertig werde, kann ich guten Gewissens in die Heia gehen. Ich muss ja auch noch Unnerbüx und Socken für Morgen rauslegen.
Gute Nacht.




Irgendwie auch blöd...
...wenn man dauernd Geschirrspülertabs mit sich auflösender Folie hatte und dann plötzlich nicht mehr.



Warnung.