Sonntag, 11. September 2022
Bienenstand erneuert
Bei den drei Völkern, die vorne am Has stehen, sind so langsam die Balken vermodert, auf denen die Kisten stehen. Das vorderste Volk hat sich bereits deutlich nach hinten abgesenkt.
Leider war ich nachts in Finsternis beim Zukleben der Fluglöcher etwas zu ungenau und aus einem Volk waren bereits um die 20 Bienen ausgebüchst, die etwas irritiert kreisten, als ihr Haus nicht mehr da stand, wo es noch vor ein paar Minuten war. Die Bienen waren zwar nicht aggressiv, aber einfach etwas verzweifelt auf der Suche nach was, wo sie landen konnten. Und das war dann im Notfall der Typ, der da gerade rumwurstelte. Also habe ich mir den Schleier übergezogen und da es immer wieder regnete, dampfte ich nicht unerheblich. Und durch beschlagene Brille und Schleier kuckt es sich gar nicht so gut.

Die Bienenkisten müssen auf eine gewisse Höhe, dass man sich beim arbeiten in der untersten Kiste nicht zu sehr bücken muss. Das geht sonst bei Durchsicht aller Völker nach zwei Stunden ganz schön in den Rücken.

Den Holzrahmen habe ich aus unserem eigenen Holz gebastelt, innen mit ein paar Steinen aufgefüllt, Split drauf, glatt gezogen und die Betonpalisaden oben draufgelegt. Ich wollte die Kisten nicht mehr auf Holz stellen, um der Verwitterung der Kisten selbst entgegenzuwirken.

Beim Abriss der alten Balken musste ich eine arme Kröte aus ihrem Versteck verscheuchen.










Montag, 22. August 2022
Bienen-Verteidigung am Flugloch


Die Fluglöcher sind bereits eingeengt und die Bienen bewachen sie recht gewissenhaft. Wespen trauen sich an die so kontrollierten Eingänge nicht heran.
Auch zu sehen: die Bienen tragen noch Pollen (gelblicher und weißlicher) ein. Einige Bienen kommen mit einem weißen Klecks vom Springkraut auf dem Rücken zurück.



Donnerstag, 28. Juli 2022
Heimkehrer
Ich hatte ein paar Bienen mit einer neuen Königin in Hemsbach stehen, aber dort war der Wespendruck so groß, dass ich sie doch lieber wieder zu uns geholt habe.




Sonntag, 24. Juli 2022
Sommerhonig
Inzwischen ist auch der erste Sommerhonig im Glas: dunkel, flüssig, würzig.






Freitag, 22. Juli 2022
Türsteherinnen



Montag, 27. Juni 2022
Auch dieses Jahr...
...gibt es natürlich ein eigenes Honig-Etikett!
Wir kommen gar nicht mit etikettieren nach.






Montag, 26. Juli 2021
Honig 2021 - Ein rares Gut
Das Jahr 2021 ist kein Jahr für Honig. Als Obst und Raps blühte war es zu kalt und danach kamen die Völker nicht mehr in die Puschen. Im Sommer machten die zahlreichen Schauer das Sammeln von Nektar nicht leichter.

So komme ich mit zehn Völker auf irgendwas um die 55 Kilo Jahresertrag! Meine Erwartung lag bei 40...50 Kilo, pro Volk!

Jetzt fängt dann die Milbenbehandlung an, Auffüttern, fertig.








Mittwoch, 9. Juni 2021
Erst dachte ich schon...
... Mist! Da ist doch was geschwärmt! Aber das schien nicht der Fall gewesen zu sein. Zumindest hat sich die Versammlung nach und nach wieder friedlich aufgelöst.

Übrigens ist das Jahr für die Bienen besonders bescheiden! Während ich letztes Jahr rekordverdächtig früh am 30.04. erstmalig geschleudert hatte, kann ich mir dieses Jahr noch Zeit lassen. Als die Obstblüte so richtig losgelegt hat, wurde es lange so kalt, dass die Bienen von den Frühblühern gar nix hatten. Und dann ist erst mal einige Zeit nix, bis dann in ein paar Wochen Brombeere und Linde in größeren Mengen blühen. Schauen wir mal, ob noch etwas Honig bei rumkommt.




Dienstag, 20. April 2021
Endlich...
... passt das Wetter und die Bienen fliegen. Letztes Jahr war Ende April der Raps schon verblüht.






Dienstag, 30. März 2021
Saison eröffnet!
Hose in die Socken und ran an die Bienen! Nicht dass meine Bienen stechen (zumindest werde ich durch die nicht stichfesten Handschuhe nie gestochen), aber wenn man an den Rähmchen hantiert und ein paar Bienen auf den Boden purzeln krabbeln die gerne mal ins Hosenbein (Sie wollen die Geschichte, als ich auf'm Acker an den Bienen mal die Hosen runtergelassen habe gar nicht wissen).

Allen zehn eingewinterten Völkern geht es gut. Man erkennt durchaus eine Tendenz welche Königin von 2019 und welche von 2020 ist. Also die jüngeren haben durchaus etwas mehr Druck auf dem Kessel.

Dieses Jahr kommt der Frühling auch wieder etwas passender zur Bienenentwicklung. Letztes Jahr blühte alles so früh, dass die Völker noch gar nicht stark waren.