Donnerstag, 15. September 2011
Bildungsdefensive.
Es ist ja schon schlimm genug, dass die personelle Unterdeckung in der Firma derart katastrophal ist, dass jeder Mitarbeiter bei der Aufgabenverteilung mehrfach verbucht wird. Noch mehr kotzt es mich aber an, dass ein Haufen Azubis hergenommen wird, um diese Kapazitätsengpässe abzufangen. Dem Wesen eines in Ausbildung befindlichen Menschen entsprechend können diese jungen Kolleginnen und Kollegen noch nicht alles, sind mit vielen Sachverhalten noch nicht vertraut und brauchen etwas länger. Die Ergebnisse sind meistens so, dass man sie für eine grobe Konzeptbetrachtung verwenden kann, man es früher oder später doch selber noch mal richtig machen muss.
Wenn man dann bei den Vorgesetzten erwähnt, dass man zur Bearbeitung eines überdurchschnittlich komplexen und zeitkritischen Projektes einen erfahrenen Mitarbeiter zur Unterstützung bräuchte, schließen diese daraus, dass der junge Mensch nicht taugt und stellen ihn nach dem ersten, verpflichteten Jahr Übernahme, nicht weiter ein. Man lässt während eines Kapazitätsengpasses Mitarbeiter gehen, die bereits vier Jahre in der Firma gearbeitet haben (wtf?!).

Die ganze Situation hat für die Azubis zur Folge, dass sie entweder gar nicht ausgelastet sind, weil man die Daten asap braucht und die Arbeit lieber gleich selber macht, oder sie überfordert sind, weil die Aufgaben zu komplex sind, sich aber auch keiner richtig um sie kümmern kann.
Dass man ihnen Aufgaben gibt, bei denen sie erst etwas ausprobieren können, man sich dann regelmäßig bespricht was geht und was nicht geht und warum was nicht geht, haut zeitlich gar nicht hin.

Ich persönlich finde das sehr frustrierend und finde den Umgang mit den jungen Menschen höchst bedenklich.
Ich wundere mich nicht, wenn sich hier auf Seiten von Arbeitsanfängern, die ja eigentlich mit Elan und Lust die Ärmel hochkrempeln sollten, Demotivation breit macht.



Mittwoch, 14. September 2011
Was würde Picard tun?


In der zweiten Staffel, Folge 41 (Brieffreunde) von TNG muss Wesley mal was tun. Weil er den Strampler gestrichen voll hat, holt er sich von Riker (Nummer Eins) Rat. Dieser gibt ihm eine Handlungsmaxime an die Hand, die in jenen brenzligen Situationen, in denen andere ethische Prinzipien bereits zu Sternenstaub zerfallen sind, die Rettungskapsel darstellt: "Was würde Picard tun?"
Mir selbst ist diese Empfehlung inzwischen zur obersten Direktive geworden und ich lebe gut damit.
Nur eine Sache beweist, dass auch das Prinzip Picard nicht wasserdicht ist...



Montag, 12. September 2011
Praktisch wär' das.



Sonntag, 11. September 2011
Clowneskes Schuhwerk...
...bei den Gebrüdern Groß.



Bogensammlung
Aschaffenburg, den 30.07.2007, 20:53 Uhr, kurz nach Einzug in der Aschaffenburger Wohnung.


Aschaffenburg, den 11.09.2011, 19:17 Uhr, kurz vor Auszug aus der Aschaffenburger Wohnung.



Hach, ist schon schade. Hilft ja alles nix. Alles ändert sich. Zum Beispiel die Kamera, damals D70, jetzt D90. Das Format: damals Panoramas querformat geknipst, heute nur noch hochkant. Bringt mehr Bildinformation.
Und lustige Parallele zu hier.



Mach mir die Pommesgabel.



Montag, 5. September 2011
Diesmal etwas schwerer.



Fleißig...
...mit einem anstehenden Umzug gibt es immer genug zu tun. Das Wochenende wurden Wohnungen/Häuschen in Ingolstadt besichtigt. Wir haben die Ferien genutzt, um sich von ungenutzten Gütern zu trennen.
Gerade habe ich zig Kilos von Altpapier runtergeschleppt. Zum Glück zahlt die neue Firma ein Umzugsunternehmen; entfällt schon die Plackerei.