Sonntag, 11. Dezember 2011
Mein Topos des Teebeutels.



Licht.
Ich habe mir als Schreibtischlampe was mit kalt-weißem Licht geordert, damit das mit dem Malen nach Sonnenuntergang besser klappt. Die Funzeln mit Gelbstich sind da schon nicht so optimal. Bis jetzt bin ich ganz begeistert!



Innen-Baum.


Also eigentlich wollte ich "in" dem Kerl drin was ganz anderes malen, was mir jedoch nach dem ersten Skizzenansatz gar nicht gefiel und deshalb per Radiergummi wieder rausflog.
Als ich dann den Baum so weit fertig hatte, fand ich, dass die Figur etwas arg verloren auf dem großen Blatt dastand und ergänzte in Anlehnung an die runden Bilder (hier und hier) den äußeren Rahmen. Als die Fläche zwischen Figur und Rahmen ein wenig gefüllt war, dachte ich mir "schade, dass der Baum nicht weitergeht". Ich entschied mich dann aber gegen ein nachträgliches reinfuscheln, da die Farben innen und außen nicht richtig korrelieren und mir die Gefahr das Bild noch zu verhunzen zu groß war. Die andere Idee kann ich ja bei Gelegenheit mal verfolgen. Zum Trost gab es noch einen leichten Schatten.
Eine bewegende Geschichte.



Samstag, 10. Dezember 2011
Ist sie zu stark...
...bist du zu schwach.
Also die Beton-Wand (bitte richtig "Beddong" aussprechen). Wären mich persönlich kennende Menschen aufgefordert ein Adjektiv zu nennen, das mich am besten beschreibt, käme "kräftig" sicher weit hinter zum Beispiel "eigensinnig". Sehr weit.
Das mag an meinem großen Eigensinn liegen, aber nicht ausschließlich.
Ich hasse es, wenn ich wie ein Schluck Wasser an der Wand hänge. Ich muss mir mal eine viel größere Bohrmaschine kaufen. Hoffentlich kann ich die dann noch heben.
Trotzdem gelang es mir heute acht Löcher erfolgreich in die Kellerwand zu bohren.



Freitag, 9. Dezember 2011
Versuchsanordnung bei Regen.



Dienstag, 6. Dezember 2011
Das Zeug muss in das Runde auf dem Eckigen...



Mir gefällt gerade das Format des Kreises sehr gut. Leider ist der detaillierte Malstil etwas zeitintensiver, so dass sich der Entstehungszeitraum durchaus auf mehrere Feierabende verteilen kann.
Würden Sie mir Geld geben, müsste ich nicht arbeiten und könnte den ganzen Tag malen.
Möglicherweise hätte ich dann keinen Spaß mehr daran.
Also lassen wir alles so wie es ist und Sie müssen ggf. ein paar Tage nervös auf Ihrem Hosenboden hin- und herrutschen, bis wieder was kommt.

Übrigens ist es witzig, dass das Ensemble strumpfig getragen wird.
Ehrlich gesagt hatten die Schuhe keinen Platz mehr. Und irgendwie hätten sie nicht so gut ins Bild gepasst. Für meinen Geschmack.
Wem Schuhe fehlen, der kann hier klicken.

Zum Thema strumpfig: kleine Anekdote am Rande.
Unsere Haustüre hier fällt relativ leicht von alleine zu. Als vorletzte Woche der Paketbote ein Päckchen brachte, hüpfte ich kurz zum Gartentor vor und hatte keinen Schlüssel einstecken. Glücklicherweise fiel die Türe nicht zu, denn ich trug oben rum nur ein T-Shirt und als Schuhwerk lediglich meine Puschen ohne Socken.
Wäre die Türe zugefallen, hätte ich in der Kälte in T-Shirt und Filzpantoffeln zu fr.gross auf die Arbeit laufen können. Zum Glück blieb mir das erspart.



Samstag, 3. Dezember 2011
Sehr bezeichnend:
Gestern war in der Firma zum Jahresabschluss eine Versammlung für den kompletten Bereich (ca. 500 Mitarbeiter, schätze ich). An der Stelle, wo in der alten Firma nach Gejammer und Zurechtweisungen von den Vorgesetzten die Mitarbeiter buhten und abfällige Kommentare von sich gaben, wurde hier nach Lob und Dank von oben intensiv geklatscht.
Völlig neue Erfahrung.