Als wir aus der Autometropole aufs hügelige Land gezogen sind war klar, dass wir zum Erhalt der zweirädrigen Mobilität nachrüsten müssen. Die kurze Einkaufstour kommt mit 150-200 Höhenmeter auf 5km daher, was ohne Unterstützung kräftemäßig mit Kind und Einkauf im Fahrrad nicht leistbar ist. Bei mir kam dann noch der Anspruch dazu bei jedem Wetter die inzwischen 20km zur Arbeit fahren zu können, ohne dass der tägliche Weg im Winter zur Tortur wird. Und da ich mir kein schlankes Sommer- und ein properes Winterrrad zulegen wollte, blieb es bei einem Ganzjahrestraktor.
Die positiven Fahreigenschaften meiner Zugmaschine in tiefem Schnee haben die letzten Wochen wieder versöhnt, dass ich die meiste Zeit des Jahres mit einem eher albernen Rad rumfahre (was irgendwie vor allem Kinder und Proletarier erfreut).
Erwerb im Oktober 2016
Kindertransport
85kg schwerer Benzinhäcksler, der in viele Autos gar nicht erst reingepasst hätte
Meine (Schon-)Rüttelplatte (keine Angst, den Unterbau des Hauses habe ich schon mit einem vernünftigen Gerät verdichtet)
Pflanzentransport
Die Salweide
Ein Apfelbäumchen
Unser Trockner
4m lange Holzbohlen (war etwas außerhalb der Spezifikation des Anhängers --> Y-frame; kann ich wärmstens empfehlen!)
Arbeitsweg der letzten Wochen
Kilometerstand nach 2 1/4 Jahren

hr.gross am Sa, 02.02.2019, 19:29
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Kleinigkeiten
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Wenn man so wahnsinnig ist ein Haus auf einem Hanggrundstück zu bauen das vor einem bereits viele, viele Leute nicht kaufen wollten, weil da ein ganz schöner Hang ist, sollte man etwas Ausdauer und Nerven mitbringen. Aber es geht.
Vor dem ersten Spatenstich ist noch alles schön grün und bewachsen.
Februar 2017
Ich kann nicht leugnen, dass es mir schwer fiel die ganzen Verstecke von Blindschleichen, Ringelnattern und sonstigem Getier zu vernichten. Das werden wir wiedergutmachen müssen.
April 2017
Es folgen erste Materiallieferungen für den Bau von ein paar Metern Trockenmauern. Aber das gibt einen separaten Eintrag.
Juli 2017
Raus aus der Komfortzone und erstmals richtig Material bewegen.
Oktober 2017
Leider ist der ausführenden Bauleitung erst drei Wochen vor Kellerstelltermin aufgefallen, dass da ja so eine Garage dicht neben der Baugrube steht, was eine gesonderte Baugrubenabsicherung erforderte. Hierfür wurde ein Berliner Verbau mit über 6m langen Stahlträgern eingebaut. Kostet auch fast nix.
November 2017
Dann kam der Dauerregen des Winters 2017/2018 und ich musste schweren Herzens den Kellerstelltermin auf unbestimmte Zeit verschieben. Unser lehmiger Boden verhindert beim ersten Regen jegliche Form von Erdarbeiten. Es hatte eh monatelang keine Erddeponie offen.
Februar 2018
Und dann ging es plötzlich los mit dem Ausheben der Baugrube.
Ich glaube es waren um die 50 Laster voll Erde, die wir abgefahren haben. Verrückt.
März 2018
Es wird Laster um Laster weggefahren, aber der Berg an Erde wird nicht kleiner.
3 Tage später
Schottern der Baugrube
April 2018
Kurzfristige Überlegung nach Unwetter, nicht doch ein Freibad zu eröffnen.
April 2018
Und dann mit Bodenplatte.
April 2018
Und mit Keller.
April 2018
Und man fährt wieder lasterweise Zeug zum Auffüllen der Baugrube an.
Mai 2018
Das Haus oben drauf kam dann einschließlich Eindeckung des Dachs innerhalb von einem Tag (Vorteil der "Dackelhütte").
Juni 2018
Und so sieht es mit sägerauer, unbehandelter Douglasien Boden-Deckel-Verschalung aus.
Juni 2018
Fertig!
Bisschen Innenausbau, bisschen Umzug.
Ein Klacks.
hr.gross am Di, 29.01.2019, 09:10
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Kinderkram
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